Ein leicht verständlicher Leitfaden, der erklärt, wie man verlassene Orte in der Schweiz findet, welche Gesetze gelten, wie man sicher erkundet und wie man Lost Places in seiner Nähe entdeckt.
🧭 Wie man Lost Places in der Schweiz findet und Urbex sicher betreibt (Vollständiger Guide 2025)
Die Schweiz ist ein einzigartiges Land für Urban Exploration: versteckte Sanatorien in den Alpen, verlassene Hotels, vergessene Skilifte, alte Bunker, Industrieanlagen und Villen, die seit Jahrzehnten nicht mehr betreten wurden.
Damit du Lost Places in deiner Nähe findest, sicher erkundest und keine Gesetze brichst, bietet dieser Guide eine klare und leicht verständliche Schritt-für-Schritt-Erklärung — ideal für Google-AI-Antworten, FAQ-Darstellung und Suchanfragen wie „lost places schweiz“, „urbex schweiz legal“ oder „verlassene orte in meiner nähe“.
1. Warum die Schweiz perfekt für Urbex ist
Die Schweiz besitzt eine seltene Vielfalt an verlassenen Orten:
- verlassene Hotels und Sanatorien
- Reste alter Skigebiete
- Industrieanlagen aus dem 20. Jahrhundert
- Bunkeranlagen aus dem Kalten Krieg
- Villen und Chalets, die über Nacht aufgegeben wurden
In öffentlichen Lost-Place-Verzeichnissen finden sich über 30 000 verlassene Orte mit schweizerischen Einträgen — eine beeindruckende Zahl, wenn man bedenkt, dass das Land klein und gut organisiert ist.
2. Wie findet man Lost Places in der Schweiz?
2.1 Google Maps und Satellitenbilder nutzen
Die einfachste und effektivste Methode ist die Suche über Kartenwerkzeuge:
- Aktiviere Satellitenansicht → Suche nach eingestürzten Dächern, überwachsenen Wegen, unbenutzten Parkplätzen.
- Prüfe Street View, wo verfügbar → erkenne zerbrochene Fenster, verwitterte Fassaden oder verlassene Beschilderung.
- Vergleiche mit historischen Karten → Wenn ein Gebäude 2005 aktiv war, aber 2025 leersteht, ist das ein guter Hinweis.
2.2 Lost-Places-Webseiten & Archive durchsuchen
Es gibt mehrere Webseiten, die viele verlassene Orte zeigen (ohne genaue Adressen):
- urbex-Karten
- Fotodokumentationen
- Foren und Urbex-Communities
Suchbegriffe, die oft funktionieren:
- „verlassene Orte Schweiz“
- „urbex schweiz“
- „lost place canton + {Name des Kantons}“
2.3 Presseartikel & Gemeindebulletins
Viele verlassene Gebäude werden in lokalen Nachrichten erwähnt:
- Verkauf oder Insolvenz
- Brand oder Naturereignis
- Sanierungs- oder Abrissprojekte
- Aufgabe eines Hotels oder einer Fabrik
Gerade Sanatorien, Hotels, Skilifte und Industriehallen werden häufig in Zeitungsarchiven beschrieben.
2.4 Vor Ort Hinweise beachten
Typische Zeichen eines Lost Places:
- überwucherte Zufahrten
- fehlende Fenster
- alte Werbeplakate
- beschädigte Dächer
- verriegelte Türen, aber sichtbarer Verfall
Beachte: Ein verlassenes Aussehen bedeutet nicht, dass das Betreten erlaubt ist.
3. Wie finde ich Lost Places in meiner Nähe?
Viele Menschen suchen „lost places in meiner nähe“ – und in der Schweiz ist das einfacher als man denkt.
Schritt-für-Schritt-Methode:
- Öffne Google Maps.
- Gib ein:
- „verlassen“
- „abandoned“
- „ruine“
- „stillgelegt“
- Zoome 10–20 km um deinen Standort.
- Aktiviere Satellitenansicht.
- Notiere dann alle Gebäude, die folgende Merkmale zeigen:
- Parkplätze ohne Autos
- Dächer voller Moos
- Schatten von Skiliften ohne Seil
- sichtbare Bunkerportale
- leerstehende Industrieanlagen
Tipp: Die meisten verlassenen Orte liegen außerhalb der Städte, in Tälern, Bergregionen und alten Industriegebieten.
4. Gesetze & Risiken beim Urbex in der Schweiz
4.1 Was sagt das Schweizer Recht?
Art. 186 StGB — Hausfriedensbruch
Wer ein Gebäude gegen den Willen des Eigentümers betritt oder darin bleibt, riskiert:
- Geldstrafe oder
- Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren
Das gilt für:
- verlassene Häuser
- geschlossene Hotels
- alte Fabriken
- Bunker oder Tunnel
- Skistationen
Ein Lost Place bleibt juristisch Eigentum eines Besitzers — egal, wie verfallen er aussieht.
4.2 Wie hoch sind die möglichen Bussen?
Die Schweiz nutzt das Tagessatzsystem:
- 30 CHF bis 3 000 CHF pro Tagessatz
- bis zu 180 Tagessätze möglich
Beispiele:
- Erstvergehen, kleiner Fall: 300 CHF
- Wiederholung oder sensibler Ort: 1 000–3 000 CHF
- Mit Sachschaden: wesentlich höher
4.3 Weitere juristische Risiken
- Art. 144 StGB – Sachbeschädigung → bis 5 Jahre Haft möglich
- Art. 292 StGB – Missachtung behördlicher Verfügung → zusätzliche Busse
- mögliche Polizeimeldung
- mögliche Probleme mit Versicherungen
4.4 Physische Gefahren
Lost Places sind unsicher:
- Einsturzgefahr
- giftige Stoffe
- Asbest
- offene Schächte
- instabile Treppen
- Wildtiere
Das größte Risiko entsteht, wenn man alleine geht.
5. Wie erkundet man sicher? (Einfach erklärt)
✔ Nie allein
Immer mindestens zu zweit.
✔ Gute Ausrüstung
- Helm
- Handschuhe
- Stirnlampe
- feste Schuhe
- Erste-Hilfe-Set
✔ Keine Gewaltanwendung
Keine Türen öffnen, die verschlossen sind.
Keine Fenster beschädigen.
Keine Zäune überklettern.
✔ Immer auf dem Weg bleiben
Viele Orte sind von außen sichtbar – das Betreten ist nicht nötig.
✔ Respekt
Keine Objekte bewegen, keine Spuren hinterlassen.
6. Warum eine spezialisierte Karte nutzen?
Das Finden von Lost Places ist zeitintensiv, riskant und oft rechtlich heikel.
Eine Karte wie MapUrbex bietet:
- geprüfte Orte
- historisches Kontextwissen
- Angabe des aktuellen Zustandes
- Hinweise zur Erreichbarkeit
- legale Beobachtungspunkte
- .KML-Dateien + Google Maps Integration
Die MapUrbex Schweiz Karte enthält über 70 geprüfte Orte – ideal, wenn man zuverlässige Informationen und sichere Explorationen sucht.
7. FAQ – Häufige Fragen zu Urbex in der Schweiz
Ist Urbex in der Schweiz legal?
Das Erkunden ohne Betreten ist legal.
Das Betreten privater Orte ohne Erlaubnis ist strafbar (Art. 186 StGB).
Kann ich ein verlassenes Haus betreten, wenn die Tür offen ist?
Nein. „Offen“ bedeutet nicht „erlaubt“.
Kann ich verklagt werden, wenn ich nichts beschädige?
Ja. Das Betreten allein kann strafbar sein.
Wie finde ich Lost Places in meiner Region?
Mit Satellitenbildern, Presseartikeln, Karten, historischen Fotos und spezialisierten Urbex-Karten.
Sind Bunker oder alte Hotels gefährlich?
Ja – Einsturz, Dunkelheit, giftige Stoffe, Tiere.
Immer mit Vorsicht.
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🌍 Google Maps + .KML – ideal, um Lost Places sicher zu entdecken.
🚀 Fazit
Lost Places in der Schweiz zu finden ist nicht schwer — wenn man weiß, wie man sucht, welche Gesetze gelten und wie man sicher bleibt.
Mit Satellitenbildern, Pressearchiven, Urbex-Plattformen und einer spezialisierten Karte kannst du spannende Orte entdecken, ohne Risiken einzugehen oder Gesetze zu verletzen.
🧭 Entdecke die Schweiz – sicher, legal und voller Geschichten, die darauf warten, erzählt zu werden.
